Stimmen aus der Praxis

„Es kann scheinbar jeden treffen.“
Matthias T.
Betriebsleiter aus Niedersachsen
Zur Bedrohung durch die ASP für die Tierhalter in Deutschland.
„Es ist schwierig, da reinzugehen und zu sehen: Wir sind bei null. (…) Das hat wirklich sehr weh getan.“
Rainer R.
Schweinehalter aus Hessen
Der Landwirt musste 178 Schweine keulen lassen.
„Tiere, die schlachtreif sind, müssen weiter gehalten werden. Das geht an die Substanz.“
Bernd S.
Landwirt aus Brandenburg
Der erfahrene Bauer zu den Restriktionsmaßnahmen.
„Ein ganzer Zug Schweine geht weg, eine Gutschrift gibt es nicht, stattdessen zahlen wir zusätzlich den Transport.“
Jutta H.
Sauenhalterin aus Niedersachsen
Zur finanziellen Doppelbelastung bei ohnehin schwieriger Wirtschaftslage.
„Das ist das Damoklesschwert, das über uns hängt, denn das kostet uns die Existenz.“
Peter S.
Schweinehalter aus Hessen
Durch die anhaltenden ASP-Restriktionen fürchtet er um die Existenz seines Hofes.
„ASP ist kein regionales Problem in Brandenburg und Sachsen, es ist ein bundesweites Problem!“
Karsten I.
Schweinehalter aus Brandenburg
Ilse fordert politische Aufmerksamkeit für die ASP-Bekämpfung.
„20 Jahre lang 365 Tage im Jahr morgens aufzustehen und Angst zu haben, alles zu verlieren?“
Iris T.
Gänsehalterin aus Niedersachsen
Ihre gesamte Herde von 2.400 Zuchttieren wurde wegen der Geflügelpest gekeult.
„Ein verlorener Durchgang bedeutet (…) Einnahmeausfälle von mehreren Wochen, das verkraftet kein Betrieb dauerhaft.“
Hermann W.
Hähnchenmäster aus Niedersachsen
Zu den Folgen eines Geflügelpest-Ausbruchs: Verlorener Mastdurchgang = großer Verlust.
„Die Stille im Stall war das Warnsignal. Was nach der Keulung kam, war hart.“
Jörn A.
Biolandwirt aus Schleswig-Holstein
Von Geflügelpest-Ausbruch zur Zwangskeulung des Gesamtbestands: 1.500 Legehennen.
„Wir machen uns große Sorgen. Sollten wir deswegen nichts mehr verkaufen (…), sind wir erledigt.“
Enka S.
Geflügelhalterin aus Hessen
Zur Existenzgefahr durch drohende Aufstallpflicht und Verkaufsstopp.
„Für die Gänse bedeutet das Stress pur.“
Melanie R.
Geflügelhalterin aus Hessen
Die Stallpflicht trifft ihre freilaufenden Weihnachtsgänse – sie leiden.
„Die Hühner waren lethargisch und anders als sonst.“
Holger N.
Bio-Geflügelhalter aus Niedersachsen
Zu den Krankheitszeichen bei Legehennen, bevor die Geflügelpest bestätigt wurde.
„Und dann haben wir morgens das erste Tier mit dickem Kopf entdeckt. Das war ein Schock.“
Daniel N.
Tierarzt aus Nordrhein-Westfalen
Zu dem Moment, als das erste BTV-3- erkrankte Tier in der Herde auffiel.
„Sind die Schafe krank, sind die Lämmer unterernährt. Folge: weniger Tiere.“
Daniel N.
Tierarzt aus Nordrhein-Westfalen
Zur Kettenreaktion der Blauzungenkrankheit.
„Durch die Blauzunge ist der schönste Beruf für mich zum schlimmsten geworden!“
Sven S.
Schäfer aus Niedersachsen
Er verlor über 800 seiner rund 4.000 Schafe durch die Blauzungenkrankheit BTV-3.
„Wenn auch nur eine positiv ist, bedeutet das, dass gleich alle getötet werden.“
Holger N.
Bio-Geflügelhalter aus Niedersachsen
Zur behördlichen Keulungslogik, die gesamte Bestände betrifft – Quarantäne gibt es nicht.
„Eine Kuh stand abseits der Herde. Ihre Ohren hingen herunter und sie wirkte schlapp und abwesend.“
Edgar T.
Rinderhalter aus Bayern
Zu den ersten Anzeichen der Blauzungenkrankheit.
„Da war mir klar, dass wir voll in die Infektion reingeimpft hatten, genau das, was man nicht will.“
Astrid B.
Milchviehhalterin aus Niedersachsen
Das Impfdilemma bei BTV-3: 600 Milchkühe mitten in eine Infektion hineingeimpft.
„Wir haben fast 40 % Verlust durch schlechte Fruchtbarkeit und Kälbersterblichkeit.“
Fabian M.
Rinderzüchter aus Hessen
Zum Verlust in seiner Mutterkuhherde (60 Tiere) infolge der Blauzungenkrankheit BTV-3.
„30 Tage ist mir verboten worden, dass ich die Milch noch abliefern darf.“
Vincent O.
Milchviehhalter aus Brandenburg
Musste täglich rund 33.000 Liter entsorgen, rechnet mit ca. 500.000 Euro Schaden.
„Wir sind hier alle extrem angespannt.“
Benedikt B.
Öko-Landwirt aus Brandenburg
Zur Anspannung unter den Bauern nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche.
„Irgendwann quillt es über.“
Jörg H.
Milchviehhalter aus Brandenburg
MKS-Transportverbot: Stallkapazitäten für 730 Milchkühe stoßen an ihre Grenzen.
„Wir haben Sterberaten zwischen 90 und 100 Prozent.“
Paul M.
Amtstierarzt aus Brandenburg
Zur tragischen Schwere der Newcastle- Seuche bei ungeimpften Tieren.
„Wir haben im Herdenschnitt ca. 2 Liter Milch weniger in den letzten Wochen.“
Astrid B.
Milchviehhalterin aus Niedersachsen
Folge der BTV-3-Infektion: weniger Milch je Kuh im Herdenschnitt vergangener Wochen.
„Ja, man ist ausgeliefert. Aber man ist sich bewusst, dass die Geflügelgrippe existent ist und phasenweise wiederkommt.“
Holger N.
Bio-Geflügelhalter aus Niedersachsen
Nach der Keulung seiner Legehennen infolge der Vogelgrippe.
„Mir fehlen Einnahmen und ich muss Kosten von mehreren Tausend Euro tragen.“
Holger N.
Bio-Geflügelhalter aus Niedersachsen
Die Tötung seiner Tiere hat katastrophale Folgen – auch für seinen Betrieb.
„Die Nerven liegen blank.“
Rainer R.
Schweinehalter aus Hessen
Der Bauer berichtet aus der ASP-Sperrzone: Die anhaltende Lage zerrt an den Nerven.
„Unterm Strich machen wir jedem Tag, an dem die Auflagen (…) gelten, rund 4.000 € Verlust.“
Matthias A.
Bauer aus Brandenburg
Verlust durch Vermarktungsverbot in der Sperrzone infolge von ASP.
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